Atienza liegt an einem Felsmassiv, auf dessen höchster Stelle eine riesige, weithin sichtbare, verfallene Burganlage steht.
Einquartiert bin ich heute in einem Hotel-Restaurant. Als ich um halb drei ankomme, sitzt das ganze Lokal voll - also muss es gut sein!
Ich also flugs unter die Dusche und kurze Zeit später sitze ich auch unten. Der Flachbildschirm tönt. Ich nehme das Menu del Dia: es gibt gedünstetes Gemüse als Vorspeise, dann Kalbsschnitzel mit Pommes, und dann eine Erdbeercreme. Dazu Rotwein und zum Abschluss einen Cafe solo. Sehr lecker.
Das Zimmer ist sehr groß, hat zwei Betten und sogar eine Kochecke - und kostet nur 25 EUR...
Der Ort ist vom Mittelalter geprägt: kleine Gassen, Steinhäuser. Er hat schätzungsweise 1.500 Einwohner, aber ich habe drei (große!) Kirchen gezählt, in die die Einwohner sicher alle auf einmal reinpassen.
Die Gegend ist zwar abgeschieden, aber gottverlassen ist sie offenbar nicht...
Richtung Süden - und dann immer geradeaus! - Der Blog zu meiner Fahrradtour durch Spanien.
Donnerstag, 16. September 2010
El Burgo de Osma - Atienza, 62 km
Die heutige Tour ist geprägt von völliger Abgeschiedenheit. Ich fahre auf Nebenstraßen, auf denen mir höchstens alle halbe Stunde mal ein Auto begegnet.
Am Vormittag regnet es. Nicht stark, aber doch so, dass ich die Regenjacke immer mal wieder anziehen muss Das ist unangenehm, denn entweder ist es zu kalt, wenn der Fahrtwind auf die nasse Haut trifft, wenn man die Regenjacke nicht an hat - oder zu warm, wenn man die Jacke an hat und dann aber von innen schwitzt.
Heute bin ich auf dem Camino del Cid gefahren. Der Weg wurde gesäumt von mehreren mächtigen Burganlagen, die - meist auf alleinstehenden Felsmassiven gebaut - weithin sichtbar sind.
Mein Weg führte mich wieder auf knapp 1.400 m Höhe, teilweise durch baumlose Mondlandschaften, und dann in einer atemberaubenden Abfahrt nach Atienza. Nun bin ich in Castilla - La Mancha, der Heimat Don Quichotes.
Am Vormittag regnet es. Nicht stark, aber doch so, dass ich die Regenjacke immer mal wieder anziehen muss Das ist unangenehm, denn entweder ist es zu kalt, wenn der Fahrtwind auf die nasse Haut trifft, wenn man die Regenjacke nicht an hat - oder zu warm, wenn man die Jacke an hat und dann aber von innen schwitzt.
Heute bin ich auf dem Camino del Cid gefahren. Der Weg wurde gesäumt von mehreren mächtigen Burganlagen, die - meist auf alleinstehenden Felsmassiven gebaut - weithin sichtbar sind.
Mein Weg führte mich wieder auf knapp 1.400 m Höhe, teilweise durch baumlose Mondlandschaften, und dann in einer atemberaubenden Abfahrt nach Atienza. Nun bin ich in Castilla - La Mancha, der Heimat Don Quichotes.
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