Freitag, 17. September 2010

Guadalajara

Gestern noch in der Einsamkeit - heute im Großraum Madrid.

Guadalajara ist Provinzhauptstadt. Es gibt ein Fest derzeit. Es gibt mehrere Bühnen und in der Stadt sind massive Absperrungen aufgestellt. An der Plaza de Toros präsentieren die Matadore ihre Pferde - und sich selbst.

Die Absperrungen gehen bis dorthin - hier werden wohl noch Toros durch die Stadt getrieben. Allerdings ohne mich: damit kann ich ja nun überhaupt nichts anfangen...

Morgen geht es nach Madrid!

Atienza - Guadalajara, 85 km

Es hat die ganze Nacht geregnet. Als ich um fünf mal wach bin, weil es blitzt und donnert, rechne ich schon damit, heute evtl. gar nicht zu fahren und noch einen Tag in Atienza zu verbringen.

Beim Frühstück sehe ich auf dem Fernseher im Lokal, dass in Caceres im Westen Spaniens Autos weggespült wurden und dass es in Granada auch heftige Regenfälle gegeben hat... Was tun?

Ein Blick nochmal aus dem Fenster: es regnet nicht, die Wolken hängen tief und es liegen Nebelschwaden in den Tälern. Aber es sieht nicht so aus, als würde es jeden Moment anfangen. Also beschließe ich zu fahren.

Heute geht es fast nur bergab. Zu Beginn bin ich wieder vollkommen allein unterwegs. Es geht durch grüne Gebirgstäler und an einem Stausee vorbei