Richtung Süden - und dann immer geradeaus! - Der Blog zu meiner Fahrradtour durch Spanien.
Dienstag, 21. September 2010
Los Yébenes
Hier wollte ich eigentlich gar nicht übernachten. Mein eigentliches Ziel Consuegra war jedoch nur über eine vierspurige Schnellstraße akzeptabel zu erreichen, bei der ich mir nicht sicher war, ob ich diese als Radfahrer überhaupt fahren darf.
Also habe ich umdisponiert und bin hier gelandet. Der Ort dürfte so 3.000 Einwohner haben, hat natürlich eine große Kirche und liegt am Hang mit Ausblick auf die nächste Ebene.
Auf dem Hügel stehen zwei von Don Quichotes Windmühlen.
Das Bild zeigt die Getränkekarte der hiesigen Taverne :-)
Also habe ich umdisponiert und bin hier gelandet. Der Ort dürfte so 3.000 Einwohner haben, hat natürlich eine große Kirche und liegt am Hang mit Ausblick auf die nächste Ebene.
Auf dem Hügel stehen zwei von Don Quichotes Windmühlen.
Das Bild zeigt die Getränkekarte der hiesigen Taverne :-)
Aranjuez - Los Yébenes, 75 km
Hinter Aranjuez hört der Großraum Madrid nun endgültig auf und das Bild wandelt sich total: bin ich gestern noch an Industrieanlagen und Sandgruben vorbeigefahren und war der Verkehr entsprechend, so ist die Gegend heute total landschaftlich orientiert.
Ich bin nun wieder in Castilla - La Mancha: Don Quijote-Land. Weizenfelder und Olivenhaine soweit das Auge reicht.
Ich bin nun fast wieder allein unterwegs - vielleicht alle Viertelstunde ein Auto.
Als ein Sportflugzeug in niedriger Höhe vorbeifliegt, werde ich unweigerlich an Hitchcock's 'Der dritte Mann' erinnert, wo Cary Grant an endlosen Weizenfeldern aus dem Bus aussteigt. Wie es weitergeht, wisst Ihr sicher...
So ähnlich ist es hier auch. Nur die Farben sind anders: die Olivenbäume stehen auf leuchtend dunkelroter Erde, dazwischen die ockerfarbenen Weizenfelder, über mir strahlend blauer Himmel mit Schäfchenwolken. Das ganze auf leicht hügeligem Land mit weiten Ausblicken. Einfach herrlich! Ein schöner Tag!
Ich bin nun wieder in Castilla - La Mancha: Don Quijote-Land. Weizenfelder und Olivenhaine soweit das Auge reicht.
Ich bin nun fast wieder allein unterwegs - vielleicht alle Viertelstunde ein Auto.
Als ein Sportflugzeug in niedriger Höhe vorbeifliegt, werde ich unweigerlich an Hitchcock's 'Der dritte Mann' erinnert, wo Cary Grant an endlosen Weizenfeldern aus dem Bus aussteigt. Wie es weitergeht, wisst Ihr sicher...
So ähnlich ist es hier auch. Nur die Farben sind anders: die Olivenbäume stehen auf leuchtend dunkelroter Erde, dazwischen die ockerfarbenen Weizenfelder, über mir strahlend blauer Himmel mit Schäfchenwolken. Das ganze auf leicht hügeligem Land mit weiten Ausblicken. Einfach herrlich! Ein schöner Tag!
Aranjuez
Hm.
Im Reiseführer steht, es wird als das spanische Versailles bezeichnet. Das stimmt sicherlich zum Teil: unter den Habsburgern und Bourbonen war Aranjuez die Sommerresidenz der Könige. Es gibt mehrere Schlösser, Parkanlagen, Obsthaine und Gemüsefelder. Umringt wird das Ganze vom Rio Tajo.
Soweit das Positive. Der Rest der Stadt ist eher langweilig und wirkt heruntergekommen. Die Straßen sind schachbrettartig angelegt, es gibt keine Plaza Mayor (!). Es scheint auch keine Straßenreinigung zu geben: es liegt überall irgendwelcher Abfall herum. Auch die eigentlichen Weltkulturerbe-Anlagen wirken nicht sonderlich gepflegt.
Eigentlich merkwürdig, denn es ließe sich wirklich mehr aus dieser Stadt machen.
Ich habe nur einen eher kurzen Rundgang gemacht und es gibt heute Abendessen aus dem Supermarkt auf dem Zimmer.
Im Reiseführer steht, es wird als das spanische Versailles bezeichnet. Das stimmt sicherlich zum Teil: unter den Habsburgern und Bourbonen war Aranjuez die Sommerresidenz der Könige. Es gibt mehrere Schlösser, Parkanlagen, Obsthaine und Gemüsefelder. Umringt wird das Ganze vom Rio Tajo.
Soweit das Positive. Der Rest der Stadt ist eher langweilig und wirkt heruntergekommen. Die Straßen sind schachbrettartig angelegt, es gibt keine Plaza Mayor (!). Es scheint auch keine Straßenreinigung zu geben: es liegt überall irgendwelcher Abfall herum. Auch die eigentlichen Weltkulturerbe-Anlagen wirken nicht sonderlich gepflegt.
Eigentlich merkwürdig, denn es ließe sich wirklich mehr aus dieser Stadt machen.
Ich habe nur einen eher kurzen Rundgang gemacht und es gibt heute Abendessen aus dem Supermarkt auf dem Zimmer.
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