Ich bin nun in Andalusien.
Die Häuser sind nun alle weiß getüncht, haben schmiedeeiserne, schwarze Gitter vor den Fenstern und schmiedeeiserne Balkons.
Die Eingangstür ist meist eine dicke Holztür, die oftmals offen steht. Danach kommt der Eingangsbereich mit typischen, andalusischen Kacheln und dann eine zweite, schmiedeiserne Tür.
Es gibt oft einen Dachgarten und einen Lichthof im innern des Hauses. Herrlich anzusehen!
Montoro ist wie viele andalusische Dörfer an den Hang 'geklatscht'. Die Straßen sind eng und verwinkelt Der innerörtliche Verkehr zwängt sich durch die engen Gassen. Ich hatte Probleme, die von außerhalb weithin sichtbare Kirche zu finden: obwohl sie das höchste Gebäude ist, ist sie aus dem Ort heraus von keiner Straße aus zu sehen.
Montoro hat vielleicht 5.000 Einwohner. Obwohl typisch andalusisch wird es von Touristen kaum besucht.
Es gibt aber ein Hotel ('Mirador') - top modern und mit freundlichem Personal zu einem guten Preis - mit einem fantastischen Ausblick auf den Ort und den Fluß.
Auch das passt als Abschluss zu diesem absolut phantastischen Tag!
Richtung Süden - und dann immer geradeaus! - Der Blog zu meiner Fahrradtour durch Spanien.
Freitag, 24. September 2010
Puertollano - Montoro, 122 km
Heute war ein phantastischer Tag!
Nachdem es gestern nur geregnet hatte, begann der Tag heute mit einem tollen Sonnenaufgang bei strahlend blauem Himmel.
Nach ein paar Industrieanlagen bei Puertollano wurde es schnell wieder einsam. Mein Weg führte mich durch ein langgestrecktes, sonnendurchflutetes Tal mit viel Landwirtschaft.
Dann ging es zu einem Pass hinauf auf 890 m Höhe.
Danach änderte sich das Landschaftsbild: gab es vor dem Pass noch einiges an grün, so waren in dem neuen Tal Ockertöne vorherrschend: abgeerntete Weizenfelder oder Steppe, auf der vereinzelt mal einzelne Olivenbäume standen Ab und zu mal weidende Schafe oder Kühe oder ein halb verfallenes Gehöft.
Ich auf einer Straße, die zwischen den Bergrücken sicherlich 30 km schnurgerade geradeaus führt, fast vollkommen allein - vielleicht alle Viertelstunde ein Auto. Dazu blauer Himmel, Schäfchenwolken und eine Bergkulisse im Hintergrund - schöner kann es kaum sein!
Nach dem nächsten Pass änderte sich das Bild nun wieder komplett: es gab nun kein großes Tal mehr, sondern einzelne, bewaldete Hügel.
Doch der Höhepunkt kam dann noch am Nachmittag: auf einer kleinen Straße ging es durch einen Naturpark - von 860 m Höhe hinunter ins Tal auf 320 m. Ich war nun in Andalusien. Die Strecke war nun total südländisch geprägt: es gab Olivenbäume, Kakteen und auch einzelne Palmen zu sehen. Viele kleine Hügel.
Und als ob das noch nicht genug wäre: in diesem Naturpark gibt es unheimlich viel Rotwild: ich habe auf einer Strecke von 30 km sicherlich 50 Hirsche und Rehe gesehen, die teilweise direkt vor mir auf der Straße standen! Einfach phantastisch!!
Ich habe heute so viele Bilder gemacht, wie an kaum einem anderen Tag der Tour. Einfach genial! Das ist das Schöne an so einer Tour, dass man nie weiß was kommt und man sich immer wieder aufs Neue überraschen lassen kann.
Nun sitze ich bei einem Solomillo de Tenera und einem Glas Rotwein beim Abendessen. Geschafft - aber glücklich und zufrieden werde ich heute Abend einschlafen.
Nachdem es gestern nur geregnet hatte, begann der Tag heute mit einem tollen Sonnenaufgang bei strahlend blauem Himmel.
Nach ein paar Industrieanlagen bei Puertollano wurde es schnell wieder einsam. Mein Weg führte mich durch ein langgestrecktes, sonnendurchflutetes Tal mit viel Landwirtschaft.
Dann ging es zu einem Pass hinauf auf 890 m Höhe.
Danach änderte sich das Landschaftsbild: gab es vor dem Pass noch einiges an grün, so waren in dem neuen Tal Ockertöne vorherrschend: abgeerntete Weizenfelder oder Steppe, auf der vereinzelt mal einzelne Olivenbäume standen Ab und zu mal weidende Schafe oder Kühe oder ein halb verfallenes Gehöft.
Ich auf einer Straße, die zwischen den Bergrücken sicherlich 30 km schnurgerade geradeaus führt, fast vollkommen allein - vielleicht alle Viertelstunde ein Auto. Dazu blauer Himmel, Schäfchenwolken und eine Bergkulisse im Hintergrund - schöner kann es kaum sein!
Nach dem nächsten Pass änderte sich das Bild nun wieder komplett: es gab nun kein großes Tal mehr, sondern einzelne, bewaldete Hügel.
Doch der Höhepunkt kam dann noch am Nachmittag: auf einer kleinen Straße ging es durch einen Naturpark - von 860 m Höhe hinunter ins Tal auf 320 m. Ich war nun in Andalusien. Die Strecke war nun total südländisch geprägt: es gab Olivenbäume, Kakteen und auch einzelne Palmen zu sehen. Viele kleine Hügel.
Und als ob das noch nicht genug wäre: in diesem Naturpark gibt es unheimlich viel Rotwild: ich habe auf einer Strecke von 30 km sicherlich 50 Hirsche und Rehe gesehen, die teilweise direkt vor mir auf der Straße standen! Einfach phantastisch!!
Ich habe heute so viele Bilder gemacht, wie an kaum einem anderen Tag der Tour. Einfach genial! Das ist das Schöne an so einer Tour, dass man nie weiß was kommt und man sich immer wieder aufs Neue überraschen lassen kann.
Nun sitze ich bei einem Solomillo de Tenera und einem Glas Rotwein beim Abendessen. Geschafft - aber glücklich und zufrieden werde ich heute Abend einschlafen.
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