Richtung Süden - und dann immer geradeaus! - Der Blog zu meiner Fahrradtour durch Spanien.
Montag, 20. September 2010
Yoigo
Ich habe nun eine spanische Prepaidkarte von Yoigo und damit wieder jeden Tag die Möglichkeit, ins Internet zu gehen. Damit ist das Blog auch wieder aktuell.
Madrid
Madrid - phantastische Hauptstadt Spaniens!
Ich war schon ein paar Mal da und bin es immer wieder gerne!
Die Stadt ist einfach toll und hat Vieles zu bieten: angefangen beim Nachtleben mit Restaurants und Bars - eine schöner als die andere -, dem Leben, das sich auf der Straße abspielt, dem Königspalast, dem Museum für moderne Kunst, dem Prado, und und und...
In Madrid habe ich Besuch bekommen, was mich sehr gefreut hat: Uli ist für die drei Tage, die ich hier bin, zu mir geflogen.
Am Sonntag war phantastisches Wetter - strahlender Sonnenschein und 27 Grad - und wir haben den Tag dazu genutzt, in den Retiro-Park zu gehen. Das ist ein riesiger Park in der Innenstadt, den die Madrilenen zur Entspannung nutzen. Es gibt einen großen See mit einem Denkmal und Bootsverleih, es gibt Kunstausstellungen, Zauberkünstler, Straßenmusikanten, Musiker, Cafes usw. Einfach Klasse für einen warmen Sommertag!
Das Schöne an Madrid ist, dass es nicht so touristisch überlaufen ist, wie vielleicht andere Hauptstädte. Dadurch halten sich die negativen Auswirkungen des Tourismus wie Abzocke und Beschiss in Grenzen.
In Madrid hatte ich einen Tag frei vom Radfahren - das Fahrrad habe ich stehen lassen. Das war auch gut so, denn die Vuelta de Espana endete am Sonntag und die Rennradfahrer drehten ihre Ehrenrunden durch die Stadt. Ansonsten fährt hier allerdings kein Mensch Rad...
Ich war schon ein paar Mal da und bin es immer wieder gerne!
Die Stadt ist einfach toll und hat Vieles zu bieten: angefangen beim Nachtleben mit Restaurants und Bars - eine schöner als die andere -, dem Leben, das sich auf der Straße abspielt, dem Königspalast, dem Museum für moderne Kunst, dem Prado, und und und...
In Madrid habe ich Besuch bekommen, was mich sehr gefreut hat: Uli ist für die drei Tage, die ich hier bin, zu mir geflogen.
Am Sonntag war phantastisches Wetter - strahlender Sonnenschein und 27 Grad - und wir haben den Tag dazu genutzt, in den Retiro-Park zu gehen. Das ist ein riesiger Park in der Innenstadt, den die Madrilenen zur Entspannung nutzen. Es gibt einen großen See mit einem Denkmal und Bootsverleih, es gibt Kunstausstellungen, Zauberkünstler, Straßenmusikanten, Musiker, Cafes usw. Einfach Klasse für einen warmen Sommertag!
Das Schöne an Madrid ist, dass es nicht so touristisch überlaufen ist, wie vielleicht andere Hauptstädte. Dadurch halten sich die negativen Auswirkungen des Tourismus wie Abzocke und Beschiss in Grenzen.
In Madrid hatte ich einen Tag frei vom Radfahren - das Fahrrad habe ich stehen lassen. Das war auch gut so, denn die Vuelta de Espana endete am Sonntag und die Rennradfahrer drehten ihre Ehrenrunden durch die Stadt. Ansonsten fährt hier allerdings kein Mensch Rad...
Guadalajara - Madrid, 75 km
Großraum Madrid. Am Samstagmorgen ist noch nicht viel Verkehr. Mein Navigationsgerät lenkt mich teilweise auf unbefestigte Feldwege. Manchmal ist das gut, aber ein anderes Mal finde ich mich vor einem Schild 'Privado - Prohibido el paso' wieder. Vielleicht wäre ich weitergefahren - das Navigationsgerät zeigt schließlich unmissverständlich an, dass es hier nach Madrid geht. Aber ein paar hundert Meter weiter ist ein einsames Gehöft, aus dem mindestens drei Hunde lautstark bellen, weil sie mich schon gerhört haben. Und mit Hunden, die keine Erfahrung mit Radfahrern haben und darauf trainiert sind, das Anwesen zu 'beschützen', ist nicht zu spaßen.
Also beschließe ich umzukehren. Ich fahre zunächst auf einer noch nicht in Betrieb genommenen, vierspurigen Straße, die mein Navi noch nicht kennt, dann durch Vorstädte, dann auf zwei-, manchmal auf sechsspurigen Straßen an Dienstleistungsbetrieben und Shoppingcentern und Werbeschildern vorbei.
Und dann schickt mich das Navi auf die Autobahn...
Ich folge den Anweisungen und finde mich vor einer Autobahnauffahrt wieder.
Also umkehren. Das Problem ist, dass ich nicht auf die Gegenfahrbahn komme, weil sie durch Betonplanken von meiner Fahrbahn getrennt ist. Ich muss also vielleicht zwei km auf der eigenen, zweispurigen Fahrbahn zurück bis zum letzten Kreisel schieben - eingezwängt zwischen Leitplanke auf der einen und starkem Verkehr auf der anderen Seite. Sehr unangenehm...
Am Kreisel endlich angekommen bin ich ratlos: Jede Alternative führt entweder auch auf die Autobahn oder dort, wo ich nicht hin will...
Da kommt eine Gruppe von sechs Rennradfahrern vorbei. Ich rufe Sie herbei und nach kurzer Diskussion bieten Sie mir an, mit ihnen mitzufahren, was ich gerne annehme!
Es geht nun doch ein Stück über die Autobahn - zumindest fahren wir an einem entsprechenden Schild vorbei. Darauf angesprochen sagt einer der Rennradfahrer: 'Nein, nein, das sei keine Autobahn...'
Ich lass das mal so stehen. Es geht zügig weiter - sie begleiten mich sicherlich eine Stunde. Währenddessen erzähle ich dem einzigen der Gruppe, der englisch spricht, wo ich herkomme und wo meine Tour langgeht.
Ich ernte Respekt. Aufgrund meines Äußeren - ich fahre ja immer in normaler Straßenkleidung - hätte er, der in voller Rennmontur unterwegs ist, mich wohl nicht so eingeschätzt..
Nach vielen Kreiseln und viel Verkehr komme ich dann irgendwann tatsächlich im Hotel an.
Also beschließe ich umzukehren. Ich fahre zunächst auf einer noch nicht in Betrieb genommenen, vierspurigen Straße, die mein Navi noch nicht kennt, dann durch Vorstädte, dann auf zwei-, manchmal auf sechsspurigen Straßen an Dienstleistungsbetrieben und Shoppingcentern und Werbeschildern vorbei.
Und dann schickt mich das Navi auf die Autobahn...
Ich folge den Anweisungen und finde mich vor einer Autobahnauffahrt wieder.
Also umkehren. Das Problem ist, dass ich nicht auf die Gegenfahrbahn komme, weil sie durch Betonplanken von meiner Fahrbahn getrennt ist. Ich muss also vielleicht zwei km auf der eigenen, zweispurigen Fahrbahn zurück bis zum letzten Kreisel schieben - eingezwängt zwischen Leitplanke auf der einen und starkem Verkehr auf der anderen Seite. Sehr unangenehm...
Am Kreisel endlich angekommen bin ich ratlos: Jede Alternative führt entweder auch auf die Autobahn oder dort, wo ich nicht hin will...
Da kommt eine Gruppe von sechs Rennradfahrern vorbei. Ich rufe Sie herbei und nach kurzer Diskussion bieten Sie mir an, mit ihnen mitzufahren, was ich gerne annehme!
Es geht nun doch ein Stück über die Autobahn - zumindest fahren wir an einem entsprechenden Schild vorbei. Darauf angesprochen sagt einer der Rennradfahrer: 'Nein, nein, das sei keine Autobahn...'
Ich lass das mal so stehen. Es geht zügig weiter - sie begleiten mich sicherlich eine Stunde. Währenddessen erzähle ich dem einzigen der Gruppe, der englisch spricht, wo ich herkomme und wo meine Tour langgeht.
Ich ernte Respekt. Aufgrund meines Äußeren - ich fahre ja immer in normaler Straßenkleidung - hätte er, der in voller Rennmontur unterwegs ist, mich wohl nicht so eingeschätzt..
Nach vielen Kreiseln und viel Verkehr komme ich dann irgendwann tatsächlich im Hotel an.
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